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<pre>Hatte die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl das äußerst anspruchsvolle Pensum zunächst ohne nennenswertes Wimpernzuckern weggesteckt, gingen einem Großteil der Spieler kurz vor dem Erreichen der winterlichen Zielflagge dann doch die Kräfte aus.  <p> Wohin geht die Reise des HSV? Diese Frage wird sich womöglich in dieser Woche beantworten.  <p>  Ein Umstand, der dem Liga-Neuling jede Menge Respekt einbringt. „RB Leipzig ist keine Eintagsfliege, sondern absolut ernst zu nehmen. Letztes Jahr hatten wir in England das Phänomen Leicester City. Leipzig kann exakt den gleichen Weg gehen. Das ist meine Überzeugung, wenn ich sie spielen sehe“, streute BVB-Trainer Thomas Tuchel dem Tabellenführer Rosen. <p> Beim 1:2 in Frankfurt bekam zwar auch die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl am vergangenen Montag eine verdammt bittere Pille zu schlucken; der Glanz der Red Bull Arena blieb bislang aber so gut wie immer von den sich in der Fremde schon länger häufenden Aussetzern unberührt. <p>  Jedoch aufgrund der schwachen Ausbeute von nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen, rutschten die Wölfe — abgesehen vom ersten Spieltag — erstmals in dieser Saison auf einem Abstiegsrang.  </pre>


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<pre>Entsprechendes trifft auch auf die Leipziger Hintermannschaft zu, der am Sonntag gleichfalls der Ausfall eines Schlüsselspielers zu schaffen macht; für den unsachgemäßen Umgang mit dem Hamburger Medizinkoffer hatte Willi Orban zuletzt den fünften gelben Karton der laufenden Spielzeit kassiert.  <p> Allerdings haben die Mainzer in den letzten Spielen nicht überzeugen können. Nach dem Sieg im Olympiastadion gegen die Alte Dame Mitte Februar konnten nur zwei Zähler auf das Punktekonto dazu gebucht werden.  <p>  Video: Ingolstadts Linksverteidiger Markus Suttner im Interview, inklusive kurzem Ausblick auf das Duell gegen Schalke (Quelle: YouTube/FC Ingolstadt 04) <p> Ã„hnlich wenig darf die Abwehrreihe der Fortuna auch gegen den kommenden Gegner RB Leipzig zulassen. <p>  Immerhin ist anzunehmen, dass die freudetrunkenen Sachsen das jüngst gefeierte Etappenziel noch einmal zusätzlich beflügelt: Mit sieben ungeschlagenen Partien (5 Siege, 2 Remis) hatten die Gastgeber schon vor diesem Euphorie-Schub allen Ermüdungserscheinungen mit Bravour getrotzt.  </pre> 


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<pre> Stattdessen hatten satte 9 Niederlagen (bei 1 Remis und 5 Siegen) zur Folge, dass das „Polster“ auf die direkten Abstiegsplätze nach wie vor vier Zähler beträgt: Mit exakt diesem Vorsprung hatte der 41-Jährige im Oktober die Amtsgeschäfte von Dieter Hecking übernommen.  <p> „Wir müssen jetzt dranbleiben. Wir dürfen uns auf dem Sieg nicht ausruhen und müssen gegen Freiburg mit einem Dreier nachlegen.“  <p>  Wäre solch edlem Personal andernorts nicht einmal die kleinste Verschnaufpause vergönnt, wurde etwa Oliver Burke von seinem neuen Trainer zunächst in etlichen gemeinsamen Video-Sessions in aller Ruhe die Leipziger Spielphilosophie näher gebracht. <p>  Dass der Vorsprung auf die Fohlen inzwischen stolze sechs Punkte beträgt, ist allerdings auch auf den wohlwollenden Spielplan zurückzuführen; im besagten Zeitraum fuhren die Berliner gleich drei Siege auf dem angestammten Parkett in der Hauptstadt ein. <p>  Sechs Mal standen sich Nürnberg und Leipzig bislang gegenüber (1 x Bundesliga, 5 x Liga). Durchgesetzt hatte sich dabei stets das Heimteam.  </pre>


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<pre> Auf dem Höhepunkt der Tristesse stellte es da schon einen nennenswerten Fortschritt dar, dass sich die Mannschaft jüngst in Hamburg zumindest wieder einmal ein paar gute Torchancen erspielte, die das von den sich bietenden Möglichkeiten sichtlich überraschte Team dann aber allesamt vergab.  <p> Dabei liegt es natürlich nahe, die zum Hängen neigenden Schultern auf das mangelnde Selbstbewusstsein zurückzuführen: Bislang fehlt dem VfB offensichtlich der Glaube daran, in der Bundesliga auch abseits der heimischen vier Wände zum Mithalten in der Lage zu sein.   <p> Ein Ausrutscher gegen Freiburg würde sich jedenfalls auch bei einer ähnlichen Leistung wie in Dortmund weitaus schwerer verkaufen lassen. <p>  Damit handelt er ganz im Sinne seines Vorgesetzten, Sportvorstand Ralf Rangnick, laut dem der aktuelle Punktestand gut und gerne auch erst einen bzw. drei Zähler hätte betragen können.  <p> „Am Anfang sind wir runtergefahren, dann wieder hoch, jetzt wieder runter – und in der Achterbahn geht es dann wieder hoch.“ Soll heißen: für die letzten sieben Spieltage nach der Länderspielpause muss es wieder aufwärts gehen.  </pre>


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<pre> Die „Fohlen“ werden also bereits zum Ligaauftakt in die Vollen gehen müssen, um nicht wieder einen Fehlstart hinzulegen. Allerdings wäre auch eine Auftaktniederlage kein Beinbruch, wenn sich diese nicht zu einer Negativserie wie in der abgelaufenen Saison entwickelt.  <p> Nach neun Auftritten steht bei den Wolfsburgern gerade einmal ein Sieg – 2:0 zum Saisonauftakt beim FC Augsburg – zu Buche. Von ihren bislang sechs Saison-Zählern holten die Niedersachsen immerhin vier auf fremden Plätzen.  <p>  Durch das Remis in Frankfurt rutschte Schalke auf Rang 7 ab — und damit auch aus den Europapokal-Rängen. <p>  Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil es der Vorjahressechste zuletzt mit mehreren Teams der oberen Güteklasse zu tun bekam: Bevor es in der Münchner Allianz Arena zu einem erstaunlichen Unentschieden reichte, wurde bereits der auswärtsschwachen Hertha ein voller Dreier abgeknöpft.  <p> Denn selbst wenn Bayer gewinnt, lohnt sich die angebotene Siegquote keinesfalls, um das damit verbundene Risiko auf sich zu nehmen. Da ist die Aussicht eines Bielefelder Punktgewinns oder gar Sieges um ein Vielfaches interessanter.  </pre>


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